Fort- und Weiterbildung
Fort- und Weiterbildungs-ABC
Wer rastet, der rostet. Wir unterstützen Sie auf den Weg nach oben und bieten Ihnen ausführliche Informationen rund um das Thema Fort- und Weiterbildung.
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Hotelbetriebswirt
Eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt stellt eine sinnvolle Ergänzung für Mitarbeiter aus der Hotelbranche, die bereits eine Ausbildung absolviert haben, dar. Mit dieser Zusatzqualifikation sind Absolventen/innen für Tätigkeiten im mittleren bis gehobenen Management gut vorbereitet. Ebenso können Quereinsteiger, die bereits erste praktische Erfahrungen erworben haben, jedoch noch theoretisches Wissen benötigen, mit diesem Abschluss erfolgreich in der Hotelbranche tätig werden.
Berufliche Perspektiven
Nach Abschluss eines solchen Fernlehrgangs können Absolventen/innen Aufgaben im mittleren Management eines Hotelbetriebes übernehmen. Die Aufgabengebiete beinhalten Planung und Controlling aber auch Ein- und Verkauf, Rechnungswesen, Marketing und Kundenmanagement.
Zugangsvoraussetzungen
Schulabschluss + abgeschlossene Berufsausbildung in der Hotellerie oder Gastronomie oder (Fach-)Hochschulreife mit Berufserfahrung im Gastgewerbe.
Dauer
18 Monate
Lehrplan
Die Weiterbildung gliedert sich in die betriebswirtschaftliche Basis, auf der die hotelspezifischen Lehrinhalte aufgebaut werden. Ein solcher Fernlehrgang kann Präsenzseminare zum Beispiel zur Prüfungsvorbereitung enthalten. Auch kann es die Möglichkeit geben, dass eine hotelspezifische Software (z.B. Opera von Micros-Fidelio) beigebracht wird.
Studieninhalte
Anhand von monatlichen Lehrheften werden Themen wir kaufmännische oder rechtliche Grundlagen genauso vermittelt wie z.B. Hotelorganisation, Hotelmarketing und Branchenrecht.
Ausbildereignungsschein
Die Weiterbildung kann die kostenfreie Möglichkeit zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung beinhalten.
Finanzierungsmöglichkeiten
Finanzierungsmöglichkeiten ergeben sich häufig über verlängerte Zahlungsziele, steuerliche Geltendmachung als Sonderausgabe und ggf. Förderung über die Agentur für Arbeit anhand von Bildungsgutscheinen.
Studienabschluss
Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten die Absolventen/innen den Titel Hotelbetriebswirt/-in (mit Diplom-Titel des privaten Weiterbildungsanbieters).
Hotelfachschule
Der Begriff Hotelfachschule wird im allgemeinen Sprachgebrauch sehr vielseitig eingesetzt. Jedoch gibt es erhebliche Unterschiede, was die Zulassungsvoraussetzungen, die Dauer des Studiums sowie den Abschuss an den verschiedensten Hotelfachschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz betrifft. Details zu den einzelnen Punkten finden Sie in unserer Aus- und Weiterbildungsdatenbank unter den einzelnen Instituten.
An einer deutschen, staatl. anerkannten Hotelfachschule erwirbt man den Titel des Staatl. geprüften Hotelbetriebswirt.
Hotelmeister
Hotelmeister und Hotelmeisterinnen üben qualifizierte Tätigkeiten im mittleren Management des Hotel- und Gaststättengewerbes aus. Sie planen, besprechen, organisieren und überwachen Arbeitsabläufe je nach Spezialisierung oder Einsatzbereich in und zwischen den einzelnen Abteilungen des Betriebes. Sie betreuen die Gäste während ihres Aufenthaltes, führen Ein- und Verkaufsverhandlungen, erledigen Arbeiten im betriebswirtschaftlich-kaufmännischen und Verwaltungsbereich, in Einkauf und Lager, in der Food and Beverage-Abteilung, Bankettabteilung, Verkaufsabteilung oder im Marketing und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus sind sie auch in der betrieblichen Ausbildung und Schulung tätig.
Hotelmeister/innen arbeiten in verschiedenen Abteilungen in großen Hotels beziehungsweise im eigenen Betrieb.
Neben ihrer Tätigkeit in Büroräumen sind sie je nach beruflicher Vorbildung, angestrebter Position beziehungsweise Aufgabenstellung auch an speziellen Arbeitsplätzen in unterschiedlichen Bereichen eines Hotels tätig.
Bei der Ausbildung zum Hotelmeister/zur Hotelmeisterin handelt es sich um eine berufliche Fortbildung, die eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der dem Fachbereich zugeordnet werden kann, mit mehrjähriger Berufspraxis voraussetzt.
Die Dauer ist je nach Bildungsträger und Unterrichtsform sehr unterschiedlich, sie beträgt circa 350 bis 600 Unterrichtsstunden.
Bei Vollzeitunterricht beträgt die Dauer mehrere Wochen bis 2 Jahre. Bei längerer Dauer wird der Unterricht auf mehrere Blöcke verteilt. Kürzere Maßnahmen setzen in der Regel bereits die Ausbildereignungsprüfung voraus;damit entfällt der berufs- und arbeitspädagogische Teil. Teilzeitunterricht dauert 8 bis 15 Monate, und der Fernunterricht 2 1/2 Jahre.
